Schule im Grünen

Esperanto Sprachspiel bei der kleinen Gartenschau in Pfaffenhofen.

Wir spielen ein internationales Treffen und benutzen als „Veranstalter“ dabei eine für die Schüler unbekannte Sprache (Esperanto). In ihrer Rolle als Kongressteilnehmer, die kein Wort verstehen, fühlen sie nach, wie es Flüchtlingen geht, die unsere Sprache weder lesen, schreiben noch verstehen können.
Auch beim anschließenden „Sprachkurs“ werden wir es vermeiden, die deutsche Sprache zu verwenden. Angelehnt an die „direkte Methode“ (Stano Marček: „Esperanto -direkt“) und die Methode „Sprach-Not-Arzt“ (www.sprach-not-arzt.de) lernen die „Kongressteilnehmer“ spielerisch Begrüßungsformeln und erste Worte und Sätze in der neuen Sprache anzuwenden.

Termine: 26. Juni · 10. Juli · 13. Juli · 17. Juli · 24. Juli
Uhrzeit: 9:30 bis 11:30 Uhr
Gruppenstärke: Eine Schulklasse
Anmeldung: Frau und Herr Neumair: 08445-91066
Treffpunkt: Grünes Klassenzimmer

Ziele:
a) Erkennen der Wichtigkeit, sich in einer gemeinsamen Sprache unterhalten zu können.
b) ein bischen nachzufühlen, wie es  vielen Flüchtlingen geht,  wenn Sie bei uns sind und unsere Sprache weder lesen, schreiben, noch verstehen können.
c) Kennenlernen der internationalen (Plan-) Sprache „Esperanto“ als eine einfache, schnell erlernbare Verständigungsmöglichkeit.

Unterrichtsablauf:

Jeder Schüler bekommt einen Ausweis mit einer neuen Identiät, die Name, Herkunftsland und Beruf beinhaltet.

1.Schritt: Der „Kongressveranstalter“ hält eine kleine Begrüßungsrede in der fremden Sprache Esperanto und teilt ein kurzes Formular aus, das die Teilnehmer nicht verstehen, aber offensichtlich ausfüllen sollen. (Ziel a und b)
2. Schritt: Ein „Sprachhelfer“ stellt sich auf Esperanto vor. Mit Gesten und Handpuppen klärt er die dazu nötigen Worte und animiert die Teilnehmer dazu, nachzusprechen und sich ebenso auf Esperanto vorzustellen. Die erste Frage des Formulars kann ausgefüllt werden. Analog werden die weiteren Fragen nach Alter, Herkunftsland und Beruf szenisch dargestellt, die fremden Wörter so geklärt, nachgespochen und geübt, bis sie in Zusammenhängen angewendet werden können. Das Formular wird fertig ausgefüllt (Ziel c).
3. Schritt: Ein kleines „Lexikon“ mit Wörtern für die anschließende Schnitzeljagd wird kurz besprochen.
4. Schritt: mit einem „Übersetzer“ wird die Aufgabe der anschließenden Schnitzeljagd vorgestellt: In einem Teil des Gartenschaugeländes wurden Gegenstände und Pflanzen mit Nummern markiert. Diese Nummern gilt es innerhalb des Zeitrahmens zu finden und das Esperanto-Wort für dieses Objekt aus dem „Lexikon“ in die Liste einzutragen. Die Teilnehmer werden in Gruppen eingeteilt.
5. Schritt: Wenn alle Gruppen zurück sind, werden die Listen ausgewertet und die Gruppen geehrt.

Danach werden die Teilnehmer verabschiedet.